Wie können die Stimmen der 134.000 jungen Menschen, die in Wohngruppen in Deutschland leben, auf Bundesebene stark gemacht werden? Immerhin stehen wichtige Entscheidungen über das SGB VIII an. Und auch darüber hinaus sind ihre Interessen in vielen Politikbereichen betroffen.
Die Delegierten haben sich dazu ausgetauscht, wie die Strukturen des BUNDI so weiterentwickelt werden können, dass ein BUNDI-RAT eingesetzt werden kann, der auch zwischen den Jahrestreffen für das BUNDI sprechen und sich einmischen kann.
Die Regelungen sollen im April final abgestimmt werden. Dann wird es erstmals eine schlagkräftige Selbstvertretung für junge Menschen aus der stationären Jugendhilfe auf Bundesebene geben.
Bisher gibt es in zehn Bundesländern solche Landesvertretungen:
- Nordrhein-Westfalen
- Hessen
- Bayern
- Sachsen
- Schleswig-Holstein
- Rheinland-Pfalz
- Brandenburg
- Thüringen
- Bremen
- Berlin
BUNDI will dafür sorgen, dass es in allen Bundesländern solche Vertretungen gibt. Dafür sind an diesem Wochenende die Grundlagen gelegt worden.
Wir als Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. unterstützen die sächsischen Delegierten aus der Landesjugendkonferenz bei BUNDI.
Danke an Peter Bienwald für die sympathische und engagierte Moderation.