Einladung zur Careleaver- Weihnachtsfeier am 18.12.2018

Flyer 18.12.18Wir laden herzlich ein zum Careleaver-Treff Weihnachtsfeier - nur für Careleaver! am 18.12.2018 ab 18 Uhr im Jugendhilferechtsverein. In unseren neuen Räumen auf der Louisenstrasse 81 in der Dresdner Neustadt. HERZLICHE EINLADUNG an Careleaver.

Kostenheranziehung für Jugendliche in der Heimerziehung

Grafik Kostenheranziehung

Junge Menschen, die in der Heimerziehung oder bei Pflegeeltern leben und eigenes Einkommen haben, müssen einen Teil davon für die Kosten der Heimerziehung an das Jugendamt abgeben. In der Regel sind das 75 Prozent. Das bedeutet, dass junge Menschen nur 25 Prozent von ihrem Einkommen behalten dürfen.

Es gibt Jugendliche, die das als ungerecht empfinden und die sich fragen, warum sie arbeiten gehen sollten oder eine Ausbildung anfangen sollten, wenn sie dann nur ein Viertel des Einkommens behalten dürfen. Weil das im Einzelfall als nicht gerecht empfunden wird und manchmal auch junge Menschen lieber gar nicht arbeiten gehen, wurde im Jahr 2013 im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) die Möglichkeit geschaffen, dass junge Menschen im Einzelfall auf Antrag mehr von ihrem Einkommen behalten dürfen.

Um junge Menschen über diese Möglichkeit zu informieren, veröffentlicht der Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. diese Information.

Weiterlesen: Kostenheranziehung für Jugendliche in der Heimerziehung

Careleaver-Treff in Dresden am 28.08.2018 zum Thema Kostenheranziehung

klein Flyer CL 28.08.18Herzliche Einladung zum Careleaver-Treff zum Thema "Kostenheranziehung". Das Thema "Kostenheranziehung" betrifft all jene, die Geld verdienen, Ausbildungsgeld bekommen oder z.B. im FSJ tätig sind und in einer Wohngruppe leben. Denn das Jugendamt kann dieses Geld z.T. einziehen. Wenn ihr wissen wollt, wie ihr mehr von Euren verdienten Geld behalten könnt, dann kommt zum CL-Treff. Am 28.08.2018 um 18 Uhr in der Bautzner Strasse 22 Hinterhaus, 01099 Dresden.

Wir, der Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V., sind seit August 2017 gemeinsam mit Careleaver*innen dabei, einen CL Treff (CareLeaver-Treff) in Dresden aufzubauen und fest zu etablieren.

Was sind Careleaver?

Careleaver*innen befinden sich in einer besonderen Lebenssituation. Entweder stehen sie kurz vor dem Auszug aus einer Jugendhilfeeinrichtung oder Pflegefamilie oder sie sind bereits ausgezogen. Alle vereint, dass sie über einen längeren Zeitraum in der Kinder- und Jugendhilfe gelebt haben.

Weiterlesen: Careleaver-Treff in Dresden am 28.08.2018 zum Thema Kostenheranziehung

Wo will ich hin? Mein Weg in ein selbstbestimmtes Leben!

Gruppe Schiff 5Der Seminarbericht vom 2. Careleaver - Wochenende

Vom 22. bis 24. Juni 2018 fand das zweite Seminarwochenende von insgesamt drei Wochenenden, mit einer Gruppe von 14 jungen Menschen statt, die Careleaver*innen sind und die gemeinsame Erfahrung teilen, das sie in der Kinder- und Jugendhilfe in Wohngruppen oder bei Pflegeeltern leben bzw. gelebt haben. Begleitet wurden sie an diesem Wochenende wieder von 5 Fachkräften des Kinder- und Jugendhilferechtsvereins, die Erfahrungen in der Arbeit mit Gruppen in der Kinder- und Jugendhilfe haben. Nachdem alle Teilnehmer*innen um 17:30 Uhr die Unterkunft, das CVJM-Jugendschiff erreicht hatten, freuten sich alle sehr, über das Wiedersehen bekannter Gesichter und darauf, gemeinsam wieder ein Wochenende als Gruppe zu verbringen.

Weiterlesen: Wo will ich hin? Mein Weg in ein selbstbestimmtes Leben! 

Aus einer Raupe wird ein Schmetterling

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Anfang Juni war es soweit: Das erste Wochenende der 4. Careleaver- Seminarreihe stand vor der Tür. 14 junge Menschen haben Freitag bis Sonntag im Hans- und Sophie Scholl Haus in Dresden verbracht, um sich kennenzulernen, sich auszutauschen und voneinander zu profitieren.

Der vollständige Bericht hier nochmal als Link.

Bericht vom 1. Wochenende der Careleaver-Seminarreihe

CARELEAVER - Seminarreihe Juni/August 2018 (Kostenfrei)

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Bist du ein Careleaver? Dann suchen wir dich!

Careleaver befinden sich in einer besonderen Lebenssituation. Entweder stehen sie vor dem Auszug aus einer Jugendhilfeeinrichtung, z. B. einer Wohngruppe oder sie sind bereits ausgezogen. Alle vereint, dass sie über einen längeren Zeitraum in der Jugendhilfe gelebt haben.

Careleaver müssen sich mit besonderen Problemen auseinandersetzen. Steht ein Auszug an, kann das Ängste hervorrufen. Wer wird mich begleiten, an wen werde ich mich bei allen meinen alltäglichen Fragen wenden können? Und es ist schwer, mit Freunden darüber zu reden. Nach dem Auszug sind viele auf sich alleine gestellt, manche fühlen sich dann sehr einsam. Einen Weg zurück in die Jugendhilfe gibt es nicht.

Und wie soll es weitergehen? Wo kann ich das Geld herbekommen, das ich zum Leben brauche? Was soll ich tun, wenn ich nicht gleich Geld bekomme? Muss ich wirklich Kontakt zu meinen Eltern aufnehmen oder halten? Wer hilft mir bei der Wohnungssuche und welcher Beruf ist für mich der richtige?
Es gibt so viele mögliche Fragen, mit denen sich ein Careleaver auseinandersetzen muss!

Fühlst du dich angesprochen? Stehst du kurz vor dem Auszug aus der Wohngruppe? Bist du schon ausgezogen und wünschst dir Kontakt zu anderen ehemaligen Heimbewohnern/Pflegekindern.

Wir, der Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V. in Dresden, laden dich zu einer Seminarreihe ein.

3 Wochenenden wollen wir mit Dir gemeinsam verbringen:

01.-03. Juni 2018 --> Wer bin ich? Mein Leben mit der Jugendhilfe
22.-24. Juni 2018 --> Wo will ich hin? Mein Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
17.-19. August 2018 --> Was kann ich tun? Mein Leben nach der Jugendhilfe

Für alle ab 16 Jahren

Anmeldung online: https://doo.net/veranstaltung/21543/buchung

 

Flyer hier downloaden

Weiterlesen: CARELEAVER - Seminarreihe Juni/August 2018 (Kostenfrei)

Careleaver-Treff in Dresden am 30.10.2018

30.10.18 FBThema am 30.10.2018:

CL-Treff Dresden "Was machen wir da eigentlich?"
Ich so: Kommst´ mit CL-Treff?
Du so: Hä? Was´n das?

 

Wir, der Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V., sind seit August 2017 gemeinsam mit Careleaver*innen dabei, einen CL Treff (CareLeaver-Treff) in Dresden aufzubauen und fest zu etablieren.

Careleaver*innen befinden sich in einer besonderen Lebenssituation. Entweder stehen sie kurz vor dem Auszug aus einer Jugendhilfeeinrichtung oder Pflegefamilie oder sie sind bereits ausgezogen.

Alle vereint, dass sie über einen längeren Zeitraum in der Kinder- und Jugendhilfe gelebt haben.
Careleaver müssen sich mit besonderen Problemen auseinandersetzen.

Steht ein Auszug an, kann das Ängste hervorrufen. Wer wird mich begleiten, an wen werde ich mich bei Fragen wenden können? Es ist schwer, mit Freunden darüber zu reden. Nach dem Auszug sind viele auf sich alleine gestellt und einen Weg zurück in die Kinder- und Jugendhilfe gibt es oft nicht. Und wie soll es weitergehen? Woher bekomme ich Geld, das ich zum Leben brauche? Was kann ich tun, wenn ich nicht gleich Geld bekomme? Muss ich wirklich Kontakt zu meinen Eltern aufnehmen? Wer hilft mir bei der Wohnungssuche und welcher Beruf ist für mich der richtige? Es gibt so viele mögliche Fragen, mit denen sich Careleaver*innen auseinandersetzen müssen!
Wir laden alle interessierten Careleaver*innen und ihre Freunde zum CL-Treff ein.

Hier kann lecker gegessen und getrunken werden,

 

 

Weiterlesen: Careleaver-Treff in Dresden am 30.10.2018

„Wenn man lange genug in einer Wohngruppe gelebt hat, ist das wie Familie“ – Bericht von einem Seminar mit Careleavern in Dresden im August 2017

5-IMG 0325Wer in der Jugendhilfe lebt, ob in einer Wohngruppe oder bei einer Pflegefamilie, weiß, dass dieses Leben dort ein Ende hat. Meist endet es spätestens mit dem 18. Lebensjahr. Das müsste zwar nicht sein – es gibt auch die Möglichkeit, länger dort zu leben – aber in der Regel beenden die Einrichtungen und die Jugendämter diese Hilfen mit dem 18. Lebensjahr. Bei wem dieser Wechsel droht, oder wer ihn schon durchlebt hat, kann sich Careleaver nennen (Care = Hilfe; Leaving = Verlassen). Es sind Menschen, die Hilfen verlassen (müssen). Übrigens: Wer zu Hause bei den Eltern aufwächst, zieht im Durchschnitt erst mit 24 ein halb Jahren aus.

Weiterlesen: „Wenn man lange genug in einer Wohngruppe gelebt hat, ist das wie Familie“ – Bericht von einem...